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Gut- und bösartige Erkrankungen der Perianalregion

End- und Dickdarmzentrum Münster

Auch an der Analhaut kann es zu bösartigen Veränderungen kommen. Diese sind im Vergleich zum Darmkrebs aber deutlich seltener (ca. 1-2% des Darmkrebsvorkommens) und treten in noch höherem Lebensalter auf (>70 Jahre).

In letzter Zeit ist aber zunehmend die Bedeutung von „high risk“ Humanen Papilloma Viren (HPV) ins Bewusstsein gerückt. Sie sind bereits länger beim Gebährmutterhalskrebs als Auslöser bekannt und werden nun auch für 80-85% der Analkrebse mit verantwortlich gemacht. Weitere Risikofaktoren sind Analverkehr, Immundefekte (HIV, Z.n. Transplantation ect.), Alter und Rauchen.

Die Krebsvorstufen am After (AIN oder PAIN genannt) sind noch auf die Hautepithelzellen beschränkt und sind bei rechtzeitiger vollständiger Entfernung als lokale Maßnahme heilbar. Leider sind sie nicht so leicht erkennbar, wie die Polypen des Darmes und erfordern eine hohe Expertise des Proktologen, ggf. unterstützt durch Färbetechniken, Vergrößerungsoptiken und zytologische Abstriche.

Wichtig zu wissen ist, dass es auch harmlose „low risk“ HP Viren gibt, die lediglich Warzen am After (Codylomata accuminata, s.o.) verursachen.


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