20.05.2012


Marisken

Pathogenese und Symptome

Marisken sind perianale Hautfalten und Ausziehungen an der äußeren Analrandbegrenzung. Die Erscheinungsform dieser Hautveränderung kann erheblich variieren und bizarre Formen annehmen. Häufig werden auch diese Veränderungen vom Patienten als “äußere Hämorrhoiden” bezeichnet. Wesentliches Unterscheidungskriterium sind jedoch die fehlende Füllung und fehlende Größenzunahme der Marisken beim Pressakt und die Fixierung am Analrand.

Therapie

Marisken können ein Problem für die tägliche Analhygiene darstellen. Über verbliebene Sekret- und Stuhlreste entwickelt sich bisweilen ein Pruritus ani und/oder Hautekzeme, die die Betroffenen stark beeinträchtigen. In solchen Fällen können die Marisken in Lokalanästhesie abgetragen werden.

 

ÄRZTLICHE PRAXIS: Zertifizierte Fortbildung
Proktologische Erkrankungen

Dr. med. Matthias Kemmerling, Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie und Proktologie, früher Oberarzt der Chirurgischen Klinik II, Koloproktologie, Raphaelsklinik Münster
Dr. med. Franz Raulf, Chefarzt Chirurgie, Koloproktologie, Raphaelsklinik Münster.

in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Westfalen-Lippe und MEDICA Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Medizinischen Diagnostik e. V.,
auch als PDF-Download (206 KB) und bei www.aerztlichepraxis.de