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End- und Dickdarmzentrum Münster
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Gemeinsam gegen Enddarmerkrankungen

End- und Dickdarmzentrum Münster

Herz-Jesu-Krankenhaus und niedergelassene Mediziner kooperieren

Herz-Jesu-Krankenhaus und niedergelassene Mediziner kooperieren

Es gibt Krankheiten, über die redet man nicht gern. Zum Beispiel, wenn sie den Enddarm betreffen. Hämorrhoiden, Fisteln, Abszesse im Analbereich oder ein Mastdarmvorfall treten gar nicht selten auf. Doch darüber zu reden und sich bei Beschwerden in ärztliche Obhut zu begeben, fällt vielen Betroffenen schwer. Dabei gibt es Mediziner, die sich auf solche Erkrankungen spezialisiert haben. Wie Dr. Dirk Tübergen, Dr. Matthias Kemmerling und Dr. Franz Raulf, die sich in der Enddarmpraxis Münster zusammengeschlossen haben. Mit diesen drei niedergelassenen Medizinern pflegt das Herz-Jesu-Krankenhaus jetzt eine enge Kooperation.

„Wir erweitern dadurch unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum“, freut sich Prof. Dr. Rüdiger Horstmann, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Herz-Jesu-Krankenhaus über die Zusammenarbeit. Einmal wöchentlich nutzen die Ärzte der Enddarmpraxis für ihre Patienten die OP-Kapazitäten des Hiltruper Krankenhauses. „Viele Eingriffe können wir zwar ambulant in unserer Praxis durchführen, aber bei einigen Erkrankungen brauchen die Patienten anschließend einen stationären Krankenhausaufenthalt. Da ist es gut, dass wir direkt im hier operieren können und unsere Patienten anschließend bestens versorgt wissen“, erklärt Raulf.

Bei einigen chirurgischen Eingriffen, wie etwa bei der Behebung eines Mastdarmvorfalls, operieren Chirurgen des Krankenhauses und die Kollegen aus der Enddarmpraxis sogar gemeinsam. Und wenn die niedergelassenen Proktologen den notwendigen Eingriff nicht selbst durchführen können, dann steht das chirurgische Team des Herz-Jesu-Krankenhauses zur Verfügung. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Verdacht auf Darmkrebs besteht oder wenn chronisch-entzündliche Darmerkrankungen eine Operation erforderlich machen. Das Hiltruper Krankenhaus ist dabei eine der Kliniken in Deutschland, die diese Krankheiten minimal-invasiv therapieren. „Wann immer es möglich ist, setzen wir die ‚Schlüsselloch-Technik‘ ein, die mit winzigen Schnitten auskommt und die Patienten dadurch weniger belastet als eine offene Operation“, erläutert Horstmann. Ein weiteres Plus sehen die Mediziner an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Versorgung: „Wir betreuen viele Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus ambulant weiter“, sagt Raulf. „Dass wir die Therapiekonzepte unserer Kollegen aus Hiltr-up kennen, erleichtert die Nachsorge. Den Patienten gibt es die Sicherheit, dass bei ihrer Behandlung stationäre und ambulante Betreuung optimal aufeinander abgestimmt sind.“

Quelle: Herzschlag, Ausgabe 03, August 2008
Stand 11.01.2009: http://www.herz-jesu-kh.net/mediaDownload.php?mId=1229